Eurozone - Überschuss in der Handelsbilanz steigt

Der Handelsüberschuss der Eurozone hat wieder deutlich zugelegt. Im Februar stieg das Plus von revidiert 0,8 Milliarden Euro im Vormonat auf 13,6 Milliarden Euro, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten nur einen Überschuss von 10,0 Milliarden Euro erwartet. Ursprünglich hatte Eurostat für Jänner ein Plus von 0,9 Milliarden Euro gemeldet.

Saisonbereinigt seien die Ausfuhren im Februar um 1,2 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen, hieß es weiter in der Mitteilung. Die Einfuhren hätten hingegen nur halb so stark um 0,6 Prozent zugelegt.

Von den Mitgliedstaaten erzielte Deutschland zum Jahresauftakt laut Eurostat den höchsten Überschuss. Das Plus lag im Jänner bei 15,3 Milliarden Euro. Dagegen verzeichnete Frankreich im Jänner mit minus 8,2 Milliarden Euro das höchste Defizit im Währungsraum, gefolgt von Spanien mit minus 2,5 Milliarden Euro und Griechenland mit minus 1,6 Milliarden Euro. Österreichs Handelsbilanz lag bei minus 0,8 Mrd. Euro.

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