EVN - Verhandlungstermin in Mazedonien auf 10. Dezember verschoben

Der Rechtsstreit zwischen dem Energieversorger EVN und Mazedonien wird prolongiert - es scheint sich aber eine Einigung abzuzeichnen. Die für heute, Dienstag, angesetzte Verhandlung über Altschulden des von der EVN übernommenen mazedonischen Stromversorgers ESM wurde auf 10. Dezember verschoben, sagte ein EVN-Sprecher.

Der Rechtsstreit zwischen dem Energieversorger EVN und Mazedonien wird prolongiert - es scheint sich aber eine Einigung abzuzeichnen. Die für heute, Dienstag, angesetzte Verhandlung über Altschulden des von der EVN übernommenen mazedonischen Stromversorgers ESM wurde auf 10. Dezember verschoben, sagte ein EVN-Sprecher.

Konkret geht es in dem Rechtsstreit darum, ob und in welcher Höhe die EVN unbezahlte Rechnungen aus der Zeit vor der Privatisierung von ESM eintreiben muss - einem inzwischen aufgehobenen erstinstanzlichen Urteil zufolge wäre die EVN mit 160 Mio. Euro belastet worden. Die Streitparteien sind aber an einer außergerichtlichen Lösung interessiert.

"Wir sind auf einem guten Weg", sagte EVN-Sprecher Stefan Zach - was auch daran liegen dürfte, dass die Regierung in Skopje ein neues Energiegesetz ins Parlament gebracht hat, das in erster Lesung bereits angenommen wurde. Durch das derzeit geltende Gesetz sieht sich die EVN in ihren wirtschaftlichen Aktivitäten beeinträchtigt.