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Solide Überseevorgaben

Europas Börsen im Frühhandel freundlich

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Euro-Stoxx-50 stieg 16,54 Einheiten oder 0,56 Prozent auf 2.980,23 Punkte.

Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag im frühen Handel einheitlich mit Gewinnen tendiert. Um 10.40 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 7.211,04 Punkten, das entspricht einem Plus von 32,26 Einheiten oder 0,45 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 39,4 Einheiten oder 0,66 Prozent auf 6.046,73 Zähler.

Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts-und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 stieg 16,54 Einheiten oder 0,56 Prozent auf 2.980,23 Punkte.

Für freundliche Impulse sorgten die positiven Vorgaben der US-Futures sowie die deutlich festeren Kurse in Asien. Die Folgen des neuerlichen Erdbebens in Japan seien vergleichsweise glimpflich ausgefallen und hätten die Börsen in Übersee insofern nicht nachhaltig belastet, kommentierten Börsianer. Zudem hätte das Ausbleiben weiterer Hiobsbotschaften vom havarierten Kernkraftwerk in Fukushima gestützt.

In Frankfurt standen die Papiere der Deutschen Börse im Fokus, die an der DAX-Spitze 1,64 Prozent auf 53,80 Euro zulegten. Händler verwiesen auf einen Bericht des US-Senders "Fox Business", wonach die Gremien der NYSE Euronext am Sonntag das Übernahmegebot des Rivalen Nasdaq OMX diskutieren wollen. Die Deutsche Börse ihrerseits denke nicht über eine Nachbesserung ihrer Offerte nach, hieß es aus Finanzkreisen.

Auch die Papiere der Commerzbank konnten moderate Kursgewinne verbuchen und rückten 0,20 Prozent auf 5,435 Euro vor. Der "Financial Times Deutschland" zufolge seien Spekulanten mittels Leerverkäufen in Milliardenhöhe eine Wette auf einen baldigen Kursverfall eingegangen.

Klar in der Verlustzone rangierten indes TNT, die in Amsterdam 9,31 Prozent auf 16,61 Euro abstürzten. Der niederländische Post- und Logistikkonzern hatte in den ersten zwölf Wochen des Jahres im Expressgeschäft einen Rückgang des operativen Gewinns um rund 25 Prozent hinnehmen müssen.

Unter den im Euro-Stoxx-50 gelisteten Titeln konnten sich Saint Gobain mit einem Kursplus von 1,64 Prozent auf 45,93 Euro an die Indexspitze setzen. Am unteren Ende fanden sich indes Bankenwerte. Intesa Sanpaolo verloren 1,57 Prozent auf 2,25 Euro, Deutsche Bank ermäßigten sich 0,61 Prozent auf 42,23 Euro.

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