Europas Leitbörsen im Frühhandel im Minus

Einheitlich negativ

Europas Leitbörsen im Frühhandel im Minus

Banken und Rohstoffwerte rutschen ab.

Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag im frühen Handel einheitlich mit Verlusten tendiert. Um 10.50 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 6.032,96 Punkten, das entspricht einem Minus von 42,17 Einheiten oder 0,69 %. In London verlor der FT-SE-100 21,6 Einheiten oder 0,41 % auf 5.189,69 Zähler.

Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 fiel 15,64 Einheiten oder 0,58 % auf 2.659,38 Punkte.

Im Branchenvergleich zeigten sich insbesondere Rohstoffwerte schwach. So verloren ArcelorMittal 1,8 % auf 23,41 Euro. In Frankfurt gaben Aurubis um 3,49 % auf 33,21 Euro nach. Bankenwerte zählten ebenfalls zu den Verlierern. Credit Suisse rutschten 1,19 % auf 45,51 Schweizer Franken ab. Die Titel der Intesa SanPaolo sowie der Societe Generale verloren 1,09 % auf 2,27 Euro bzw. 1,04 % auf 41,25 Euro.

Als vergleichsweise stark dagegen erwiesen sich Titel des Nahrungsmittelsektors sowie Öl- und Gaswerte. Unilever gewannen in Amsterdam 0,59 % auf 21,14 Euro dazu. In London legten die Titel der Dana Petroleum sogar um 5,55 % auf 1.789 Pence zu.

Bei den Einzelwerten zeigten sich die Titel des finnischen Handyherstellers Nokia mit plus 0,99 % auf 7,12 Euro stark. Die Aktien knüpften damit an ihre Gewinne vom Vortag an.

In London gewannen BHP Billiton 0,99 % auf 1.828 Pence dazu. Da der Minenkonzern eine feindliche Übernahme des Düngemittelherstellers Potash anstrebt, suchen die Kanadier nach alternativen Interessenten. Der Baustoffkonzern Holcim dagegen büßte um 2,60 % auf 61,8 Schweizer Franken ab.