Am Mittwoch

Europas Leitbörsen zur Eröffnung schwächer

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Negative Vorgaben und sinkende Rohstoffnotierungen belasten.

Die Leitbörsen in Europa haben am Mittwoch im frühen Handel einheitlich mit Verlusten tendiert. Gegen 11.00 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 6.893,06 Punkten, das entspricht einem Minus von 82,29 Einheiten oder 1,18 Prozent. In London fiel der FT-SE-100 19,5 Einheiten oder 0,32 Prozent auf 5.994,38 Zähler. Der Euro-Stoxx-50 fiel 32,50 Einheiten oder 1,14 Prozent auf 2.811,67 Punkte.

Aus den USA und Fernost kamen leicht negative Vorgaben. Nachgebende Notierungen der Rohstoffe und der niedrige Ölpreis belasten. Zudem herrscht etwas gedrückte Stimmung, nachdem die US-Notenbank mit Hinweis auf eine nicht ausreichende Konjunkturerholung angegeben hatte, das Staatsanleihen-Ankaufprogramm nicht zurückzufahren. Im Branchenvergleich des Euro-Stoxx-50 fanden sich der Technologie- und Immobiliensektor unter den geringeren Verlierern wieder. Neben Finanztiteln, standen im frühen Handel besonders der Chemie- und der Bausektor unter Druck.

Im Vergleich der Einzelwerte waren Finanztitel allerdings auch unter den weniger starken Verlierern zu finden und damit auch an der Indexspitze angesiedelt. Deutsche Bank konnten sogar 0,62 Prozent zulegen und notierten damit bei 40,75 Euro. Eindeutig unter den weniger belasteten Titeln vertreten waren Anteile aus dem Telekommunikationssektor. Nokia legten mit einem Plus von 1,31 Prozent auf 8,14 Euro zu, France Telecom korrigierten 0,09 Prozent auf 15,86 Euro nach oben und Deutsche Telekom zeigten sich mit geringfügigen Abschlägen von 0,59 Prozent auf 9,61 Euro.

Schwächster Wert im Euro-Stoxx-50 waren die Aktien von BASF. Der Ölproduzent hat mit dem niedrigen Ölpreis zu kämpfen. Die Titel notierten mit einem Abschlag von 3,37 Prozent bei 56,82 Euro. Autowerte fielen ohne einheitlichen Trend auf. BMW zählten im frühen Handel mit einem Minus von 2,37 Prozent auf 59,30 Euro zu den stärksten Verlierern, während Daimler mit einer Korrektur von lediglich 0,38 Prozent auf 51,79 Euro unter den weniger stark unter Druck geratenen Titeln zu finden waren. Anleger reagierten nach den am Vorabend vorgelegten Absatzzahlen aus den USA uneinheitlich, hieß es am Markt.

An der Londoner Börse konnten gegen den europäischen Trend Ölwerte wie BP 0,49 Prozent auf 495,80 Pence zulegen. Bankenwerte waren sowohl unter Gewinnern als auch unter den starken Verlierern zu finden. HSBC zählten mit einem Plus von 1,32 Prozent auf 676,9 Pence zu den größeren Gewinnern, BHP Billiton mussten dafür 1,90 Prozent auf 2.505 Pence einbüßen. . Indexschwergewicht Kazakhmys zog den Index mit einem Abschlag von 1,88 Prozent auf 1.618 Pence hinunter.

Im Pariser CAC waren Danone-Titel unter den schwächsten Werten zu finden. Die Experten der ING senkten ihr Kursziel für Papiere des Nahrungsmittelkonzerns auf 45,50 Euro und bestätigten ihre "Hold"-Empfehlung.

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