Schwache Daten aus China und Europa belasten

US-Börsen

Schwache Daten aus China und Europa belasten

Der Dow Jones Industrial Index sank um 78,48 Punkte oder 0,60 Prozent auf 13.046,14 Einheiten.

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Donnerstag einheitlich mit tieferen Notierungen geschlossen. Schwache Konjunkturdaten aus China und Europa hatten die Stimmung negativ beeinflusst, hieß es von Markt. Zudem wurde in Händlerkreisen auf Gewinnmitnahmen zur Begründung der Kursverluste verwiesen.

Der Dow Jones Industrial Index sank um 78,48 Punkte oder 0,60 Prozent auf 13.046,14 Einheiten. Der S&P-500 Index verlor 10,11 Punkte (minus 0,72 Prozent) auf 1.392,78 Zähler. Der Nasdaq Composite Index fiel um 12,00 Einheiten oder 0,39 Prozent auf 3.063,32 Zähler. Während sich in China die Stimmung in der Industrie merklich eingetrübt hatte, kamen aus Deutschland und Frankreich schlechter als erwartet ausgefallene Einkaufsmanagerindizes und sorgten für Ernüchterung unter den Anlegern.

Dagegen fielen die aus dem USA kommenden Konjunkturdaten am Donnerstag positiv aus. In der vergangenen Woche sind die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung um 5.000 auf 348.000 gesunken. Damit stellten so wenige Amerikaner wie seit vier Jahren nicht mehr einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe. Analysten hatten indessen mit einem leichten Anstieg gerechnet. Zudem kletterte der Sammelindex von Frühindikatoren im Februar stärker als erwartet und auf den höchsten Stand seit elf Monaten. Der Index signalisiere eine "positivere Aussicht der allgemeinen Wirtschaftsaktivitäten für die erste Hälfte 2012", hieß es.

Nach Vorlage eines enttäuschenden Ausblicks verloren die Papiere von FedEx 3,46 Prozent auf 92,50 Dollar. Im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal konnte der Logistikkonzern zwar beim um Sondereffekte bereinigten Nettogewinn die Erwartungen übertreffen, allerdings liegen die durchschnittlichen Prognosen für den Gewinn im vierten Quartal am oberen Ende der von Unternehmen angekündigten Zielspanne.

Indessen steht der McDonald's ein Chefwechsel bevor. Zum 1. Juli wird die Führung Don Thompson übernehmen, sein Vorgänger Jim Skinner zieht sich nach 41 Jahren bei dem Burger-Konzern zurück. Der 48-jährige Thompson wird der erste Afroamerikaner an der Spitze von McDonald's sein. Die Titel gaben bis Handelsschluss 0,95 Prozent auf 95,80 Dollar ab.

Nach einer Neueinschätzung der Oracle-Aktien durch die Deutsche Bank (DB) verloren die Papiere 2,65 Prozent auf 28.63 Dollar. Die DB-Analysten haben das Kursziel für Oracle nach Zahlen leicht von 29 auf 28 Dollar gesenkt, das Anlagevotum "Hold" wurde indessen beibehalten, hieß es aus dem Handel.

Die US-Kaffeehauskette Starbucks steigt in den boomenden Markt mit Energiegetränken ein. Das Unternehmen verkauft ab sofort Fruchtsäfte, die mit einem Extrakt grüner Kaffeebohnen versetzt sind, wie Starbucks mitteilte. "Die Kategorie der Energiegetränke ist diejenige mit dem stärksten Wachstum und Verkäufen in Höhe von acht Milliarden Dollar 2011 - ein Plus von 16 Prozent in einem Jahr", erklärte die Marketingchefin des Konzerns. Die Papiere gewannen 2,59 Prozent auf 55,21 Dollar.