Wiener Aktienmarkt vorbörslich etwas schwächer gesehen

Mit etwas schwächerer Tendenz erwarten heimische Aktienhändler am Montag die Eröffnung an der Wiener Börse. Außerbörslich dürfte der ATX nach Händlerschätzungen rund 15 Punkte unter dem Schluss-Stand vom Freitag (2.554.82) liegen.

Im weiteren Tagesverlauf sehen Marktteilnehmer den ATX in einer Bandbreite zwischen 2.490 und 2.555 Einheiten. Der APA-Konsensus, die ATX-Prognose wichtiger Banken, geht von einem ATX-Schluss bei 2.515 Punkten aus.

Marktteilnehmer rechnen mit etwas tieferen Notierungen zum Wochenauftakt. Zur Begründung verwies ein Händler auf die negativen Vorgaben von den asiatischen Märkten. Auch die europäischen Futures deuten auf eine schwache Eröffnung hin. Ergebnisse gab es vor Sitzungsbeginn von der Strabag. Ein Händler bezeichnete das vorgelegte Zahlenwerk in einer ersten Reaktion als "etwas besser als erwartet".

Am Freitag hatte der heimische Leitindex deutlich um 2,23 Prozent fester bei 2.554.82 Punkten geschlossen. Vor allem konjunkturabhängige Titel erfreuten sich reger Nachfrage. Palfinger gingen mit einem Kurssprung von 11,11 Prozent bei 17,00 Euro aus dem Handel. Daneben gewannen Bene 6,58 Prozent auf 1,62 Euro und Zumtobel 7,47 Prozent auf 10,22 Euro.

Unter den Index-Schwergewichten verbuchten voestalpine mit plus 7,14 Prozent auf 22,65 Euro den größten Aufschlag. Der Stahlkonzern hatte bekanntgegeben, die Kurzarbeit in Linz vorzeitig zu beenden.