ATX verlor kurzfristig rund drei Prozent

ATX legt zu

Wiener Börse schließt etwas fester

Der ATX stieg 0,59 Prozent auf 2.532,10 Einheiten.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gestiegenem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 14,84 Punkte oder 0,59 Prozent auf 2.532,10 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund acht Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.540 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York -0,17 Prozent, DAX/Frankfurt -0,29 Prozent, FTSE/London -0,47 Prozent und CAC-40/Paris -0,09 Prozent.

   Der ATX konnte auch die Sitzung am Dienstag mit etwas höheren Notierungen beenden. Nach verhaltenem Start konnten die europäischen Indizes angesichts einer erfolgreich verlaufenen Anleihen-Auktion in Irland etwas nach oben drehen, folgten aber zum Teil im Späthandel der Wall Street ins Minus. Viele Investoren hielten sich im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank bereits zurück.

   Ein Händler in Wien beschrieb das Geschäft als neuerlich sehr ruhig. "Die Umsätze befinden sich derzeit auf einem eher bescheidenen Level", hieß es weiter. Auch die Nachrichtenlage blieb neuerlich dünn.

   In einem positiven europäischen Branchenumfeld konnten die heimischen Bankwerte an Boden gewinnen. Raiffeisen International verbesserten sich um 0,42 Prozent auf 35,65 Euro und Erste Group stiegen um 1,53 Prozent auf 29,25 Euro. Goldman Sachs hat die Kaufempfehlung für die Erste Group-Aktien bestätigt, das Kursziel jedoch leicht von 46 auf 45 Euro gekürzt.

   Unter den weiteren Indexschwergewichten konnten sich OMV um 0,91 Prozent auf 27,19 Euro steigern. Die Versorger zeigten hingegen kein klares Bild. Während EVN 1,56 Prozent auf 11,75 Euro zulegen konnten, gaben Verbund leicht um 0,11 Prozent auf 26,61 Euro nach.

   Intercell konnten die Vortagesverluste wettmachen und zogen kräftig um 4,11 Prozent auf 17,37 Euro nach oben. Stark zeigten sich auch Wienerberger mit plus 2,50 Prozent auf 12,29 Euro und UNIQA mit einem Kursanstieg um 4,96 Prozent auf 14,80 Euro. Polytec korrigierten nach den deutlichen Vortagesgewinnen hingegen um 3,19 Prozent auf 4,71 Euro.

   Palfinger schlossen 0,77 Prozent höher bei 18,36 Euro. Die Analysten der Erste Group haben die Einstufung für den Kranhersteller von "reduce" auf "hold" verbessert und das Kursziel von 16,6 auf 19,3 Euro nach oben revidiert.