Papakonstantinou

Finanzminister: Griechenland bleibt in Euro-Zone

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Griechenlands Finanzminister Giorgos Papakonstantinou ist entschieden Spekulationen entgegengetreten, sein Land könnte aus der europäischen Gemeinschaftswährung aussteigen. In einem Gespräch mit der Zeitung "Die Welt" bezeichnete er solche Gerüchte als "abstrus".

"Ich schließe kategorisch aus, dass Griechenland die Euro-Zone verlassen wird", sagte Papakonstantinou. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich, dass Griechenland seine hohe Schuldenlast aus eigener Kraft meistern kann. "Wir haben niemanden nach finanzieller Unterstützung gefragt und wir erwarten auch keine Hilfen von außen", sagte er der Zeitung.

Griechenland wird für 2009 ein Haushaltsdefizit von 12,7 % ausweisen. Die Regierung in Athen hat für das laufende Jahr deshalb Ausgabenkürzungen in Höhe von 10 Mrd. Euro beschlossen, um das Defizit auf knapp 9 % des BIP zu drücken. Bis 2012 soll das Defizit auf 2,8 % sinken und damit wieder die EU-Vorgaben erfüllen.

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