Frauenthal schlitterte 2013 in die Verlustzone

Der börsennotierte Sanitärgroßhändler und Autoindustriezulieferer Frauenthal ist 2013 in die Verlustzone geschlittert. Wegen außerordentlicher Aufwendungen - vor allem im Unternehmensbereich Automotive - drehte das operative Ergebnis (Ebit) gegenüber dem Jahr davor von plus 7,9 auf minus 22,5 Mio. Euro. Unter dem Strich steht ein Nettoverlust von 30,9 Mio. Euro (2013: Gewinn von 1,3 Mio. Euro).

Auf das Betriebsergebnis drückten außerordentliche Abschreibungen (Impairments) in der Division Automotive in Höhe von 28,7 Mio. Euro und für ein Grundstück in Höhe von 0,7 Mio. Euro sowie ein Entkonsolidierungsaufwand von 2,3 Mio. Euro.

Die Division Automotive belastete das Betriebsergebnis mit einem Minus von 29,1 Mio. Euro, die Division Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte trug ein Plus von 10,6 Mio. Euro zum Ebit bei.

Der Verkauf der beiden Gesellschaften Frauenthal Automotive Ahlen GmbH und Frauenthal Automotive Westphalia GmbH ging mit einem Aufwand von 2,3 Mio. Euro einher, die Abschreibungen im Bereich Stahlfedern machten insgesamt 29,4 Mio. Euro aus. Das um diese Faktoren bereinigte Ebit belief sich auf 9,2 Mio. Euro, das bereinigte Nettoergebnis auf 0,8 Mio. Euro.

2014 erwartet Frauenthal den Angaben zufolge Marktanteilsgewinne im Bereich Sanitär- und Heizungsproduktegroßhandel sowie ein Umsatzplus von knapp 10 Prozent im Automotive-Bereich, das wieder im Wesentlichen auf die Gnotec-Gruppe zurückzuführen sei.

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