Nur noch zwei Bieter-Banken dürften übrig bleiben

In zehn Tagen Klarheit über Constantia-Bankverkauf

In zehn Tagen soll im laufenden Bieterprozess Klarheit herrschen, wer bei der Constantia Privatbank bindend im Finale ist. Nachdem zuletzt die als Favoriten gehandelten Banken Sal Oppenheim und die Kathrein Bank abgesprungen sind, dürfte auch die als Kandidat gehandelte Credit Suisse wieder draußen sein, wie verlautet.

Weil ein Verkauf an Finanzinvestoren weiter wenig aussichtsreich scheine, könnte sich der zuvor aus angeblich 30 Interessenten gebildete Kreis auf zwei Bieter-Banken dezimiert haben. Das wären die deutschen Institute Hauck & Aufhäuser sowie Metzler, wie es am 1. Juli von informierter Seite zur APA hieß.

Die lange Zeit der Familie Turnauer und Turnauer-Erben (Castelbajac) gehörende Privatbank ist seit Oktober 2008 im Besitz der österreichischen Großbanken. Sie mussten die Bank im Gefolge der Finanzkrise praktisch über Nacht auffangen. Nach vorheriger Abspaltung der Altlasten (Rechtsrisiken im Zusammenhang mit dem Immofinanz/Immoest-Geflecht) sollten die gesunden Teile im Paket einen Käufer finden.