Immer mehr Kaufsüchtige in unseren Shoppingcentern

"Riverside"

Shopping-Center soll SCS-Kunden zurückholen

Das neue Einkaufszentrum direkt am Liesingbach sperrt Ende September auf.

In Wien entsteht ein neuer Shopping-Tempel: Am 29. September wird auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei in Liesing das Einkaufszentrum "Riverside" eröffnet. Auf rund 15.000 Quadratmetern warten dort 55 Mieter auf Kundschaft - darunter prominente Namen wie Saturn, H&M oder Merkur. Die Betreiber hoffen unter anderem auf Kundschaft, die bisher in der benachbarten Shopping-City-Süd (SCS) in Vösendorf eingekauft haben.

"Liesing hatte noch kein Nahversorgungszentrum", betont Betreiber Peter Schaider, ein solches soll nun entstehen. Es handle sich um ein Shopping-Center, das auch andere noch leben lasse. Man hoffe, dass die Kaufleute in der Umgebung durch die Belebung des Areals beim Liesinger Platz sogar von dem Projekt profitieren.

Abfluss in die SCS stoppen
Aus dem Einzugsbereich sei bisher viel Kaufkraft in die SCS abgeflossen. Einen Teil davon wollen die "Riverside"-Betreiber zurückholen. Das Einzugsgebiet ist laut deren Angaben groß und lukrativ: Insgesamt würden im Umkreis 120.000 Menschen leben, die Bevölkerung dort sei zudem kaufkraftstark. Peter Schaider hat übrigens bereits Erfahrung mit Einkaufszentren am Stadtrand. Er führt auch das Auhof Center in Penzing.

500 Arbeitsplätze
Versprochen wird von den "Riverside"-Entwicklern ein ausgewogener Branchenmix. Die Handelsbetriebe sind dabei wohlbekannt: Einziehen werden etwa Merkur, Saturn, Esprit, C&A, Palmers, Gerry Weber, H&M, Marionnaud oder Butlers. Auch Gastronomie, Banken und einen Friseur wird es geben. Laut Angaben der Betreiber werden rund 500 Arbeitsplätze geschaffen.

Direkt am Liesingbach
Das "Riverside" - der Name wurde laut Schaider gewählt, weil das Einkaufszentrum direkt am Liesingbach liegt - ist Teil eines großen Neubauareals. Auf dem rund zehn Hektar großen Gelände der ehemaligen Brauerei werden bis 2011 unter anderem rund 388 geförderte Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. Das städtebauliche Gesamtkonzept stammt von Coop Himmelb(l)au.