So günstig können Sie jetzt einkaufen

Wirtschaft

So günstig können Sie jetzt einkaufen

Ansturm: Endlich lässt sich auch in Österreich wieder deutlich günstiger einkaufen.

Endlich einmal gute Nachrichten: Viele Dinge des täglichen Bedarfs sind in Österreich im Jahresvergleich deutlich billiger geworden. Und das, obwohl bei uns die Teuerung mit 1,7 Prozent im Jahr 2014 vergleichsweise sehr hoch war (im Euroraum herrscht ja bereits Deflation). Wo wir die Verbilligung jetzt besonders merken (siehe auch Liste unten):

  • Allen voran wurden Heizen und Tanken günstiger. Heizöl verbilligte sich laut Statistik Austria um 19,8 %, die Spritprei­se gingen um 11,2 % zurück.

Erdbeeren 27 % billiger, Erdäpfel um 14,5 %

  • Bei Lebensmitteln gab es die größten Preisrückgänge bei Obst und Gemüse. Spitzenreiter sind Erdbeeren 
mit –27,1 % und Erdäpfel mit 14,5 %. Sehr viel billiger wurde etwa auch Zucker (–11,7 %).
  • Deutlich günstiger als vor einem Jahr kaufen wir auch Kleidung und Elektronik ein.

Wohnen teurer. Es gibt aber auch eine Kehrseite. Für Wohnen müssen wir mehr ausgeben; die Mieten sind im Jahresabstand stark gestiegen. Auch in Restaurants und Hotels bezahlen wir mehr.

(sea)

Alle wollen sparen: 69 Prozent 
drehen jeden Euro zweimal um

Die Österreicher achten viel bewusster darauf als früher, was sie ausgeben. Laut einer aktuellen IMAS-Umfrage überlegen 69 Prozent genauer als früher, bevor sie Geld ausgeben. Und: Fast jeder Zweite (49 %) gibt an, heute härter arbeiten zu müssen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Noch wesentlich stärker ist der Sparzwang der Haushalte in Italien, Frankreich und Spanien. Bei den Deutschen hingegen sitzt das Geld laut der Studie lockerer.