So verteidigt sich Ex-Hypochef Kulterer

Enthaftungsantrag

So verteidigt sich Ex-Hypochef Kulterer

Montenegrinische Finanzmarktaufsicht ermittelt wegen dubioser Hypo-Geschäfte.

Nachdem ÖSTERREICH vor zwei Wochen berichtete, dass über die Kärntner Hypo bzw. Tochterfirmen der Bank 100 Mio. Euro Drogengeld des serbischen Mafia-Bosses Darko Šarić gewaschen worden sein sollen, tauchen weitere Verdachtsmomente im Zusammenhang mit Geldwäsche auf. Das ARD-Magazin Report München verfolgte die Spur von Šarić nach Montenegro, wo der Drogenpate mit der Hypo nach ähnlichem Prinzip Geschäfte gemacht haben soll.

Millionenkredite
Konkret habe die Hypo, die seit 2006 in Montenegro tätig ist, Millionenkredite an Firmen vergeben, die dem Umfeld von Šarić zuzuordnen seien – etwa die MAT Company. Besichert waren die Darlehen mit zuvor eingezahltem Bargeld auf Depots von Offshore-Firmen, von wo die Kredite auch bedient wurden. Auch Kreditkarten soll Šarić von der Hypo-Dependance im montenegrinischen Podgorica bekommen haben, so Report München.