ATX Wiener Börse

Bankwete uneinheitlich

Wiener Börse startet im Plus

ATX wurde mit 2.136,50 Punkten nach 2.139,51 Einheiten am Mittwoch errechnet.

Nach einem etwas höheren Start in die Sitzung hat sich die Wiener Börse am Donnerstag im frühen Handel bei moderatem Anfangsvolumen mit knapp behaupteter Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2.136,50 Punkten nach 2.139,51 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein Minus von 3,01 Punkten bzw. 0,14 Prozent.

Der Handelstag steht ganz im Zeichen der Notenbanken. So werden am Nachmittag zunächst die Zinssitzungen der Bank of England sowie der EZB erwartet. Experten rechnen zwar nicht mit einem Zinsschritt vonseiten der EZB, allerdings wird im Hinblick auf die jüngsten Spekulationen rund um einen Hilfsantrag auf mögliche Aussagen zu Spanien gehofft, hieß es aus dem Handel. Am Abend veröffentlicht überdies die US-Notenbank Fed ihr Protokoll ("Minutes") zur jüngsten Zinssitzung.

Im Zuge des am Mittwochabend veröffentlichten Abschlussberichts zu den Banken-Stresstests der europäischen Aufsicht EBA dürften heute Erste Group und Raiffeisen im Fokus stehen. Die RZB-Gruppe konnte bei den Stresstests eine harte Kernkapitalquote von 10,0 Prozent erreichen und liegt damit einen Prozentpunkt über der Vorgabe. Auch die Erste Group kam mit 9,9 Prozent einen knappen Prozentpunkt über die Vorgabe der EBA hinaus.

Im Frühhandel notierten Bankwerte einheitlich im Minus. Erste Group gaben 0,40 Prozent auf 17,54 Euro ab und Raiffeisen fielen um 0,64 Prozent auf 30,40 Euro, nachdem die Papiere am Mittwoch noch mit einem Aufschlag von knapp sechs Prozent aus der Sitzung gegangen waren. Im einem europäischen Branchenvergleich tendierten Bankwerte indessen im grünen Bereich.

Etwas leichter zeigten sich überdies heimische Metallwerte. So sanken voestalpine um 0,43 Prozent auf 24,17 Euro und AMAG ermäßigten sich um 0,46 Prozent auf 20,58 Euro.

Der ATX Prime notierte bei 1.052,98 Zählern und damit um 0,09 Prozent oder 0,91 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 16 Titel mit höheren Kursen, 17 mit tieferen und zwei unverändert. In vier Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 886.754 (Vortag: 374.493) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 13,207 (7,69) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.