GM droht Strafverfahren wegen Zündungs-Problemen

Fehlerhafte Zündungen bei einigen GM-Modellen könnten Insidern zufolge dem größten US-Autobauer ein Strafverfahren einbringen. Die New Yorker Staatsanwaltschaft habe Untersuchungen zum Umgang mit diesen Probleme eingeleitet, sagte eine mit den noch am Anfang stehenden Ermittlungen vertraute Person.

Es gehe um die Frage, ob sich General Motors mit einer unsachgemäßen Informationspolitik rund um die defekten Zündschlösser strafbar gemacht habe. Die Opel-Mutter lehnte eine Stellungnahme am Dienstag ab. GM hatte seinen Rückruf im Februar auf 1,6 Millionen Autos ausgeweitet, nachdem 13 Todesfälle mit dem vor zehn Jahren erstmals aufgefallenen Mangel in Verbindung gebracht worden waren.

Betroffen sind laut GM Fahrzeuge der Modelljahre 2003 bis 2007, die überwiegend in den USA, Kanada und Mexiko verkauft wurden. Bei den Autos kann die Zündung demnach unbeabsichtigt während der Fahrt in die "Aus"-Position zurückspringen. Dabei können sich der Motor und elektrische Systeme abschalten. Noch vor kurzem war GM davon ausgegangen, dass lediglich knapp 800.000 Fahrzeuge davon betroffen sind. Der Hersteller der Zündung, Delphi Automotive, erklärte am Dienstag, dass das Bauteil an keinen weiteren Autokonzern geliefert worden sei.

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