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Umfrage: Bausparen, Pensionsvorsorge und Lebensversicherung sind out

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Die Menschen in Österreich setzen immer weniger auf Sparbuch, Bausparen, die private Pensionsvorsorge und Lebensversicherungen, geht aus einer Umfrage (Sample: 600 Personen) der Bank Austria hervor.

Sparprodukte bleiben, trotz der hohen Inflation und der niedrigen Zinsen, die häufigste Investitionsform (57 Prozent), verlieren aber im Vergleich zum Vorkrisenniveau an Attraktivität (2019: 63 Prozent).

Starke Rückgange verzeichnen auch das Bausparen, nur mehr 30 Prozent der Befragten veranlagen ihr Geld auf diesem Wege (2019: 44 Prozent), sowie Veranlagungen in die private Pensionsvorsorge (22 Prozent versus 31 Prozent in 2019) und Lebensversicherungen (29 Prozent versus 37 Prozent in 2019). 

Krypto am absteigenden Ast

Investments in Immobilien stiegen 2022 von 21 Prozent im Vorjahr auf 25 Prozent, Kryptowährungen werden zwar häufiger gehalten (10 Prozent versus 4 Prozent in 2019), stagnieren aber bereits seit 2021 auf diesem Niveau, während das Interesse an dieser Anlageform bereits wieder abnimmt (12 Prozent versus 14 Prozent in 2021). 

Notgroschen wichtigster Spargrund

Das klassische Sparen bei der Bank ist mit 57 Prozent zwar weiter gesunken (2019: 63 Prozent), steht aber noch immer an erster Stelle der beliebtesten Anlageformen. Krisenbedingt verlieren aber konsumorientierte Bewegründe für das Sparen wie das Ansparen auf einen Urlaub (28 Prozent versus 37 Prozent in 2019), ein Auto (19 Prozent versus 31 Prozent 2019) oder eine Immobilie (11 Prozent versus 19 Prozent 2019) deutlich an Bedeutung. Dagegen ist das Aufbauen einer Liquiditätsreserve für den Notfall (62 Prozent versus 53 Prozent in 2019) aktuell mit deutlichem Abstand der wichtigste Beweggrund zu sparen.  

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