Immer weniger fliegen mit der AUA

Minus

Immer weniger fliegen mit der AUA

Seit Jahresbeginn hat die AUA um 1,8% weniger Passagiere als im Vorjahr.

Nachdem Passagierplus im Urlaubsmonat August ist die AUA (Austrian Airlines) im September wieder ins Minus gerutscht. Die Fluggesellschaft beförderte im September 2013 1,109 Millionen Passagiere - ein Rückgang von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der AUA-Vorstand sieht aber einen Buchungsanstieg für Oktober.

Zum Vergleich: Der komplette Lufthansa-Konzern steigerte die Passagierzahlen im September um 3,0 Prozent auf 9,925 Millionen Fluggäste. Seit Jahresbeginn liegt die Lufthansa-Gruppe mit 0,6 Prozent leicht im Plus.

Die AUA hingegen konnte die Passagierrückgänge trotz der Sommermonate nicht aufholen. Von Jänner bis September sind die AUA-Passagierzahlen um 1,8 Prozent auf 8,603 Millionen gesunken. Die österreichische Lufthansa-Tochter begründete das am Donnerstag in eine Aussendung damit, "die Kapazität gezielt um 4,5 Prozent zurückgenommen" zu haben. Die AUA war heuer mit bis zu fünf Mittelstrecken- und bis zu zwei Langstreckenjets weniger unterwegs.

Verbesserte Auslastung
Die Auslastung der AUA verbesserte sich in den ersten neun Monaten um 1,1 Prozentpunkte auf 78,8 Prozent. Im September waren die Flieger mit 83,3 Prozent ungefähr gleich voll wie im Vorjahr und damit voller als die Flugzeuge des Gesamtkonzerns, dessen Sitzladefaktor um 0,6 Prozentpunkte auf 82,2 Prozent stieg.

AUA-Vertriebsvorstand Karsten Benz kommentierte in der Aussendung: "Wir sehen einen Anstieg in den Buchungen für Oktober, vor allem für die neue Business Class." Seit Mitte September seien alle Langstreckenflugzeuge umgerüstet und wieder "voll im Einsatz".