Inflation und Schuldenkrise dämpfen Konsumlaune zum dritten Mal

Hohe Energiepreise und die Schuldenkrise in Europa haben die Kauflaune der Deutschen den dritten Monat in Folge gedrückt. Das für Juni ermittelte GfK-Konsumklima fiel von 5,7 auf 5,5 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit rund einem halben Jahr.

Darunter litten auch die Einkommenserwartungen - zumal die Inflationsrate im April mit 2,4 Prozent den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht hatte. "Vor allem Produkte des täglichen Lebens wie Benzin und Lebensmittel sind in den vergangenen Wochen deutlich teurer geworden", sagte der GfK-Experte.

Ängste schüren auch die milliardenschweren Hilfsgelder für Griechenland, Irland und Portugal, für die Deutschland in großem Umfang bürgt. Auch die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen ließ nach. Sie fiel auf den niedrigsten Stand seit Herbst, bleibt aber klar über dem langfristigen Durchschnittswert.

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