Von Salat bis Sprit
Inflations-Schock: Die 60 Preis-Hämmer
Wien. Das Gefühl, das wir an der Kassa bekommen, trügt nicht. Derzeit sind Tausende Produkte des täglichen Lebens spürbar teurer – jetzt ist es quasi amtlich: Diese Woche gab die Statistik Austria ihre Schnellschätzung für den September bekannt. Die Teuerungsrate lag bei 3,2 %. Das ist der höchste Inflations-Wert seit Dezember 2011!
Wir zahlen um ein Drittel mehr für unser Heizöl
Explosion. Die Hauptursache für diese Kostenexplosion sind die extrem starken Preisanstiege bei Treibstoffen und Energie.
- Im September bezahlten wir im Schnitt um 25 % mehr für einen Liter Superbenzin im Vergleich zum September 2020. Auch der Dieselpreis schnalzte im Jahresvergleich um 21,4 % in die Höhe.
- Es geht noch höher: Heizöl wurde um 30 % teurer.
- Absoluter preislicher Überflieger ist laut Preisranking der Statistik Austria (vor zwei Wochen erschienen) Profilholz. Der Anstieg: + 54,6 %.
- Die Nachfrage nach Baumaterialien stieg seit Beginn der Pandemie gewaltig. Das – und Probleme bei Transportwegen – sorgte für Rekordpreise.
Auch Fliegen wird um mehr als Drittel teurer
- Reisen wird auch immer mehr zum Luxus. Flugtickets ins Ausland sind jetzt um 34,2 % teurer.
- Im Supermarkt spüren wir am deutlichsten die Unterschiede: Ein Häuptel grüner Salat ist um mehr als 18 % im Preis gestiegen (siehe Tabellen rechts).
Mehr Lohn. Eines ist klar: Derzeit finden die ersten Verhandlungen über Lohnsteigerungen für das kommende Jahr statt. Traditionell starten die Metaller ins Rennen. Sie verlangen eine Erhöhung von 4,5 %. Wohl auch um die Preisanstiege abzufedern.
In diesen Bereichen stiegen die Kosten
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