Intel knüpft nahtlos an Boomzeiten an
"Mikroprozessoren sind in unserer modernen Welt unersetzlich", begründete Konzernchef Ottelini am Donnerstag am Firmensitz im kalifornischen Santa Clara den steilen Wiederaufstieg. Der Umsatz verbesserte sich um 28 Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar.
Auch im laufenden Jahr soll die gute Entwicklung anhalten. Den Umsatz im ersten Quartal sieht Ottelini mit 9,3 bis 10,1 Milliarden Dollar deutlich über dem des Vorjahreszeitraums. An das Schlussquartal mit seinem starken Weihnachtsgeschäft können die Zahlen aber traditionell nicht anknüpfen.
Die bereits hochgesteckten Erwartungen der Experten übertraf Intel mit seiner Bilanz bei weitem. Nachbörslich stieg der Kurs um gut 2 Prozent. Das kann Signalwirkung haben: Der Branchenprimus gilt wegen seiner Größe als wichtiger Gradmesser für den gesamten Halbleiter-Markt. Und weil Chips mittlerweile in immer mehr Geräten des täglichen Lebens eingebaut werden, auch für die Wirtschaft generell.
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