Italien kommt nur gegen höhere Renditen an frisches Geld

Italien muss Investoren wieder mehr Zinsen für Staatsanleihen bieten. Bei mehreren mit Spannung erwarteten Emissionen kam das hoch verschuldete Land aber weitgehend glimpflich davon. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone sammelte knapp 4,9 Mrd. Euro am Kapitalmarkt ein.

Italien war zuletzt wie Spanien wieder stärker in den Fokus der Finanzmärkte gerückt. Die Refinanzierungskosten beider Staaten haben sich erneut erhöht und Nervosität bei Anlegern ausgelöst. Die Auktion wurde am Rentenmarkt jedoch positiv aufgenommen. Die Renditen zehnjähriger italienischer Papiere gaben leicht nach und notierten zuletzt bei 5,425 Prozent nach 5,541 Prozent im Vortagesgeschäft. Die Regierung sammelte mit dem Verkauf von Anleihen mit Laufzeit bis März 2015 knapp 2,9 Mrd. Euro und die durchschnittliche Rendite kletterte auf 3,89 Prozent, nach zuletzt 2,76 Prozent. Zudem wurden weitere Anleihen mit Laufzeiten über drei, acht und elf Jahren im geplanten Volumen von 2 Mrd. Euro aufgestockt.

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