Japanische Notenbank dreht weiter an geldpolitischen Schrauben

Die japanische Notenbank dreht weiter an den geldpolitischen Schrauben. Nach der deutlichen Ausweitung des Programms zum Kauf von Wertpapieren im Februar sind es dieses Mal allerdings nur kleinere Schritte. So sollen die Banken die Möglichkeit bekommen, sich bei der Notenbank Dollar zu beschaffen. Das Programm habe ein Volumen von einer Billion Yen (9,28 Mrd. Euro) und soll bis März 2014 laufen.

Das Volumen für den Aufkauf von Wertpapiere und zur Kreditvergabe bleibt bei 65 Bill. Yen. Die BoJ hatte dieses im Februar um zehn Bill. Yen aufgestockt, um die Wirtschaft zu stützen und den Yen zu schwächen. Der Leitzins bleibe zwischen 0 und 0,1 Prozent. Mit dem deutlich aufgestockten Volumen für Anleihekäufe gelang es der Notenbank den Yen-Kurs im Vergleich zu Dollar und Euro zu drücken.

Die Entscheidung am Dienstag wurde verhalten aufgenommen. Der Yen zog zwar leicht an, allerdings hielt sich die Bewegung im Rahmen. Am Aktienmarkt gab es leichte Verluste.

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