Merck-Betriebsrat: 900 Stellen könnten ohne Kündigungen wegfallen

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Im Zuge des weitreichenden Umbaus beim Pharma- und Chemiekonzern Merck könnten in Deutschland nach Einschätzung des Betriebsrats fast zehn Prozent der Stellen ohne Kündigungen abgebaut werden. "Ich rechne damit, dass bis zu 900 Mitarbeiter in Deutschland das Angebot von Altersteilzeit und freiwilligem Ausscheiden annehmen", sagte Betriebsratschef Heiner Wilhelm.

Der Konzernbetriebsrat und die Geschäftsleitung des Darmstädter Familienunternehmens hatten sich vor der Hauptversammlung des DAX-Konzerns Ende April auf ein Eckpunktepapier verständigt. Durch die Freiwilligenprogramme sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden - ganz ausgeschlossen hatte die Geschäftsleitung sie aber nicht.

In Deutschland beschäftigt Merck rund 10.600 Menschen. Weltweit beschäftigt Merck rund 40.600 Mitarbeiter. Analysten rechnen mit einem Abbau von weltweit mehr als 2.000 Stellen.

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