Nach Blackberry-Flops: Aktionäre sehnen neue Führung herbei

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Die Aussicht auf eine neue Chefkontrolleurin beim problembeladenen Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat die Aktie am Mittwoch in die Höhe schnellen lassen. Das Papier legte an der US-Technologiebörse Nasdaq bis zum Handelsschluss um fast 7 Prozent auf 15,51 Dollar zu. Vor einem Jahr war die Aktie noch rund 59 Dollar wert, doch RIM hat Marktanteile an Apples iPhone und die Smartphones mit dem Betriebssystem Android verloren.

Die kanadische Zeitung "National Post" hatte den Kurssprung ausgelöst, indem sie berichtete, dass die hochkarätige Bankmanagerin Barbara Stymiest möglicherweise die beiden bisherigen Verwaltungsratschefs Jim Balsillie und Michael Lazaridis ablöst. Es sei allerdings noch keine endgültige Entscheidung gefallen, schrieb das Blatt unter Berufung auf eingeweihte Personen. RIM ist ein kanadisches Unternehmen.

Viele Investoren machen Balsillie und Lazaridis persönlich für die Pechsträhne verantwortlich.

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