Nordex kämpft sich in schwarze Zahlen zurück

Der Umbau beim deutschen Windkraftanlagenbauer Nordex zahlt sich aus. Im ersten Halbjahr kämpfte sich das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen zurück. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 1,3 Mio. Euro, teilte Nordex mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres verbuchte Nordex noch 23,3 Mio. Euro Verlust.

Der Umsatz wuchs um 57 Prozent auf rund 661 Mio. Euro. Operativ - vor Zinsen und Steuern - verdiente das Unternehmen 15 Mio. Euro, nach einem Verlust von 13,1 Mio. Euro ein Jahr zuvor.

Der Vorstand äußerte sich zufrieden über die Entwicklung und erhöhte die Prognose. "Die hohe Nachfrage für unsere Turbinen und die gestiegene Produktivität zeigen, dass wir mit unserer Strategie auf einem guten Weg sind", sagte Vorstandschef Jürgen Zeschky laut Mitteilung. "Wir sind jetzt noch zuversichtlicher für die nähere Zukunft." Das liegt vor allem am Auftragseingang: Im ersten Halbjahr kamen Bestellungen für 839,4 Mio. Euro herein - ein Plus von 61 Prozent. Zeschky hat Nordex seit seinem Amtsantritt vor knapp eineinhalb Jahren deutlich verschlankt.

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