Windkraftkonzern Nordex will profitabler werden

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Der deutsche Windkraftanlagenbauer Nordex will in den kommenden Jahren deutlich profitabler werden und dabei seinen Umsatz weiter steigern. Dabei setzt der Konzern auf sinkende Kosten und neue Produkte. Mittelfristig peile das Unternehmen eine Marge vor Zinsen und Steuern von mindestens 5 Prozent an, wie aus dem veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.

Damit wäre die Rendite etwa doppelt so hoch wie Nordex sie für das laufende Jahr anstrebt. Die im TecDAX notierte Aktie reagierte positiv auf den Ausblick. Nordex-Papiere legten am Vormittag um gut 3,6 Prozent zu.

Nach roten Zahlen im vergangenen Jahr plant Nordex für 2013 wieder mit einem Gewinn und strebt eine Ebit-Marge in Höhe von 2 bis 3 Prozent an. Beim prognostizierten Umsatz von 1,2 bis 1,3 Mrd. Euro würde das ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 24 bis 39 Mio. Euro bedeuten. Unter dem Strich hatte der Konzern 2012 noch 94,4 Mio. Euro Verlust gemacht.

Hauptgrund waren Einschnitte in den Werken in China und den USA, wo die Geschäfte seit langem schlecht laufen. Und hier dürfte weiter gekürzt werden: Die Anpassung der Kostenstruktur der nicht ausgelasteten Gesellschaften in China und den USA sei "von besonderer Bedeutung", heißt es in dem Bericht.

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