Wohnen: Diese Bezirke sind am teuersten

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Wohnen: Diese Bezirke sind am teuersten

In diesen Bezirken muss man für Eigentum besonders tief in die Tasche greifen.

Wer Wohnung oder Haus sein Eigen nennen will, muss besonders im Westen Österreichs tief in die Tasche greifen: Acht der zehn teuersten Bezirke Österreichs liegen in Tirol bzw. Vorarlberg. Am günstigsten kommen die eigenen vier Wände in Niederösterreich und dem Burgenland. Wien liegt auf dem fünften Platz, die Preise ziehen dort aber weiter an, so das Immobilienportal immowelt.at am Dienstag.
 
Das teuerste Pflaster für Wohneigentum ist demnach Kitzbühel, wo pro Quadratmeter im Median 5.780 Euro fällig werden. Auf Platz zwei der kostspieligsten politischen Bezirke landet Innsbruck mit 5.050 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Salzburg mit 4.740 Euro. In Dornbirn schlagen die Quadratmeterpreise von Eigentumswohnungen und Häusern mit 4.320 Euro zu Buche. Basis für die Daten waren die bei immowelt.at im ersten Halbjahr 2018 gelisteten Wohnungen und Häuser. Die Preise geben den Median (die Hälfte teurer, die Hälfte billiger) der angebotenen Immobilien wieder.
 

Preise in Wien

In der Bundeshauptstadt Wien muss man demnach pro Quadratmeter im Mittel 4.250 Euro hinlegen, wobei es je nach Lage der Immobilie natürlich große Preisunterschiede gibt. "Doch selbst in den Außenbezirken drehen sich immer mehr Kräne, um der gestiegenen Nachfrage auf Dauer gerecht zu werden. Die entstehenden Neubauten, die auf den Markt drängen, sorgen allmählich für steigende Preise", schreibt das Immobilienportal.
 
Deutlich weniger gesalzen sind die Preise in Bezirken, die an Tschechien oder Ungarn grenzen, heißt es weiter. Am erschwinglichsten ist Gmünd, wo Immokäufer nur 830 Euro pro Quadratmeter zahlen. Eine Okkasion im Vergleich zu den Preisen im Westen Österreichs sind auch Horn (920 Euro), Oberwart (1.080 Euro) und Hollabrunn (1.090 Euro). "Im Gegensatz zu den wirtschaftlich starken Bundesländern wie Salzburg oder Tirol steigen die Einwohnerzahlen im Burgenland nur sehr langsam an, sodass es keine erhöhte Nachfrage nach Wohnraum gibt."