ÖVAG trennt sich von Immobilien

Die seit April 2012 teilstaatliche Volksbanken AG (ÖVAG) hat sich von einigen größeren Immobilien getrennt, darunter von der ehemaligen Investkredit-Zentrale in der Wiener Innenstadt.

Für insgesamt sechs Liegenschaften im ersten und 9. Bezirk in Wien bekam die ÖVAG rund 90 Mio. Euro, wie die mit dem Verkauf beauftragte ÖRAG (Österreichische Realitäten AG) am Freitag mitteilte.

Die Immos gingen an ein Konsortium von zwei Käufern: JP Immobilien, ein führender Entwickler für Wohnimmobilien in Wien, erwarb drei der Liegenschaften, darunter das ehemalige Investkredit-Headquarter. Die drei anderen bankeigenen Liegenschaften in "Bestlagen des neunten Bezirks", wie betont wurde, gingen an die Bank Austria Real Invest Immobilien KAG für deren offenen Immobilienfonds Real Invest Austria.

Für die ÖRAG war das der größte Deal am innerstädtischen Wiener Zinshausmarkt in den vergangenen beiden Jahren. Das Verkaufsverfahren dauerte drei Monate.

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