Olympus-Aktie stürzt nach neuen Sorgen wieder tief ab

Keine Atempause für Olympus: Frische Sorgen um die Finanzen des skandalgeschüttelten Kameraherstellers haben die Aktie wieder in einen Sturzflug geschickt. Das Papier verlor nach einer Erholung in den vergangenen Tagen wieder ein Fünftel seines Werts.

Die aktualisierten Bilanz-Zahlen, die Olympus bis Mittwoch vorlegen musste, um nicht von der Börse zu fliegen, offenbarten, wie stark der Bilanzskandal die Kapitalausstattung des Konzerns angegriffen hat. Die Anleger befürchten jetzt, dass Olympus schlicht das Geld ausgehen könnte. Der aktuelle Chef Shuichi Takayama kündigte am Donnerstag eine Aktionärsversammlung mit der Entscheidung über eine neue Führung für März oder April an. Er versprach vor Journalisten die "Wiedergeburt als ein neues Olympus", wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Es wird nicht ausgeschlossen, dass Olympus Firmenteile verkaufen oder neue Investoren reinholen muss, um an frische Mittel zu kommen.

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