Oman bekundet Kaufabsicht für Reederei Hapag-Lloyd

Der Touristikkonzern TUI kommt Verhandlungskreisen zufolge mit dem Verkauf seiner Beteiligung an der Reederei Hapag-Lloyd langsam voran. Das Sultanat Oman habe seine Kaufabsicht inzwischen schriftlich bekundet, sagte eine mit der Situation vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Diese Erklärung sei allerdings nicht bindend.

Auch der zweite Interessent, das chinesische Luftfahrtunternehmen HNA, ist demnach weiter im Rennen. "Es gibt keine Favorisierung", betonte die Person. Auch die "Financial Times Deutschland" (FTD; Donnerstag-Ausgabe) berichtete über die von Oman schriftlich erklärte Kaufabsicht. Vertreter des Investmentfonds prüften gegenwärtig die Bücher von Hapag-Lloyd, um Details ihres Angebots zu konkretisieren. In naher Zukunft sei jedoch kein Abschluss zu erwarten, schrieb die Zeitung. Für das chinesische Unternehmen - die Muttergesellschaft der Fluglinie Hainan Airlines - hat die Prüfung der Bücher der Containerreederei nicht die Bedeutung, wie dies bei der arabischen Investmentgesellschaft der Fall sei.

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