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Opel-Sanierungsplan muss bis Mitte Februar stehen

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Die Ausarbeitung eines Opel-Sanierungsplans dürfte laut Betriebsratschef Franz bis Mitte Februar kommenden Jahres dauern: "Wir haben kein großes Zeitfenster, bis wir alles geregelt haben müssen."

Opel-Chef Reilly hatte zuletzt erklärt, er wolle sein Sanierungskonzept für Opel bis Mitte Jänner vorstellen. Nach Einschätzung von Franz hat Opel durch die verzögerte Sanierung bereits 700 bis 900 Mio. Euro verloren. GM hatte zunächst mit dem Zulieferer Magna grundsätzlich auf einen Sanierungsplan für Opel geeinigt, dann aber beschlossen, die Europatochter doch nicht zu verkaufen.

Franz will einen Restrukturierungsplan für den angeschlagenen Autobauer nur grünes Licht geben, wenn die Mitarbeiter 10 % der Unternehmensanteile erhalten. "Wir stimmen sonst nicht zu", sagte Franz. Die Führung des US-Konzerns General Motors habe einer Mitarbeiterbeteiligung an Opel im Grundsatz bereits zugestimmt.

Den Umfang gelte es nun noch auszuhandeln, sagte Franz. "Unsere Beschäftigten sind bereit zu bezahlen", erklärte der Gesamtbetriebsratschef. Nicht akzeptiere der Betriebsrat aber die Forderung nach Lohneinbußen von 265 Mio. Euro im Jahr. Insbesondere, wenn das Werk Antwerpen geschlossen werde, sei diese Summe nicht zu rechtfertigen.

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