Pharmageschäft treibt Gewinn von Johnson & Johnson

Starke Geschäfte mit rezeptpflichtigen Arzneien sorgen beim US-Pharma- und Konsumgüteriesen Johnson & Johnson (J&J) für einen Gewinnschub. J&J steigerte im Schlussquartal des vergangenen Jahres seinen Überschuss um 37,1 Prozent auf 3,5 Mrd. Dollar (2,58 Mrd. Euro), wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Noch vor einem Jahr hatte der Rückruf von Hüftgelenks-Implantaten den Gewinn belastet.

Der Konzern aus New Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey setzte von Oktober bis Dezember 18,4 Mrd. Dollar um - ein Plus von 4,5 Prozent. Sondereffekte herausgerechnet verdiente das Unternehmen, zu dessen Produkten auch Neutrogena-Kosmetik und Penaten-Creme gehören, 1,24 Dollar je Aktie. Analysten hatten für das vierte Quartal nur 1,20 Dollar je Anteilsschein erwartet. Für das neue Jahr stellte das Management 5,75 bis 5,85 Dollar je Aktie in Aussicht. Analysten rechneten zuletzt mit 5,85 Dollar. Die J&J-Aktie lag im frühen US-Handel 1,6 Prozent im Minus.

J&J ist in den USA der Partner des Leverkusener Bayer -Konzerns für dessen Schlaganfall-Präparat Xarelto. Der US-Konzern wies für das vierte Quartal Xarelto-Umsätze von 271 Mio. Dollar aus - fast doppelt so viel wie vor Jahresfrist. Aber auch mit seinem Blockbuster-Präparat Remicade gegen Arthritis sowie mit seiner Krebsarznei Zytiga baute J&J die Erlöse aus.

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