US-Pharmakonzern Johnson & Johnson schraubt Erwartungen zurück

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat nach einem schwächeren zweiten Quartal seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr zurückgeschraubt. Der Konzern rechnet nun für 2012 mit einem Gewinn je Aktie zwischen 5,00 und 5,07 Dollar. J&J begründete diesen Schritt mit der Dollar-Stärke, die sich negativ auf den Absatz im Ausland auswirke.

Bisher hatte der Konzern, der auch viele bekannte Konsumgüter wie Neutrogena-Kosmetika herstellt, mit einem Überschuss je Anteilsschein von 5,07 bis 5,17 Dollar gerechnet. J&J macht einen Großteil seiner Umsätze außerhalb der USA. An der Börse kam der schlechtere Ausblick nicht gut an. Die Aktie gab im Frühhandel in New York 1,1 Prozent nach.

Die Gesamterlöse fielen im zweiten Quartal um 0,7 Prozent auf 16,5 Mrd. Dollar. Vor Sonderkosten lag der Gewinn je Aktie bei 1,30 Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von 1,6 Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit 1,29 Dollar je Aktie gerechnet. Der Überschuss lag bei 50 Cent je Aktie oder 1,41 Mrd. Dollar.

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