Philips zum Jahresstart unter Druck

Der starke Euro sowie Gegenwind in China und Russland haben dem Siemens-Mitbewerber Philips den Start ins Jahr verdorben. Auch die nächsten Monate dürften herausfordernd werden, sagte Konzernchef Frans van Houten am Dienstag. Der Umsatz ging im ersten Quartal um knapp 5 Prozent auf 5 Mrd. Euro zurück.

Der um Abschreibungen bereinigte operative Gewinn (Ebita) schrumpfte sogar um fast ein Viertel auf 314 Mio. Euro. In beiden Fällen hatten Analysten bessere Zahlen erwartet. Unter dem Strich ging der Überschuss um 15 Prozent auf 137 Mio. Euro zurück.

An seinen Prognosen für 2016 hält Philips aber fest. Der Konzern hatte bereits angedeutet, dass er in diesem Jahr nur kleine Schritte in Richtung seiner Renditeziele gehen würde. Philips versucht mit einem Sparprogramm mehr Gewinn aus seinem Geschäft zu ziehen und streicht dafür tausende Stellen. Speziell das Geschäft mit Gesundheitstechnik und die Lichtsparte sind betroffen.

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