"Focus" beruft sich auf DATEV-Mittelstandsindex - Vor allem bei kleinen Unternehmen seit 2023 stetiger Anstieg von Pleiten
Für das Jahr 2026 ist in Deutschland womöglich mit einer Rekordzahl an Firmenpleiten zu rechnen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf den DATEV-Mittelstandsindex. "Wir haben 2025 einen Rekord an Insolvenzen gesehen, und der Trend wird sich fortsetzen, ich rechne folglich mit neuen Höchstständen", wird DATEV-Chef Robert Mayr zitiert. "Insbesondere bei kleinen Unternehmen steigen die Insolvenzen seit 2023 kontinuierlich an."
Dabei handle es sich nicht um einzelne Ausschläge nach oben, sondern einen stetige, schleichenden Anstieg, so Mayr. Der Mittelstand beim wichtigsten Handelspartner Österreichs stecke in einer "Phase der strukturellen Ermüdung. "Wir befinden uns nicht mehr in einem zyklischen Tief, sondern in einem langsamen, kontinuierlichen Abschwung", so Mayr. Der Mittelstandsindex des Instituts erscheint monatlich und ist datenbasierter Indikator für die ökonomische Entwicklung von Firmen bis 500 Mitarbeiter.