Porr baute 2011 wegen ao. CEE-Aufwendungen 72,2 Mio. Euro Verlust

Der börsenotierte Porr-Konzern hat 2011 wegen außerordentlicher Aufwendungen im CEE-Raum 72,2 Mio. Euro Verlust gebaut. Dies teilte der Bauriese mit. Im Jahr davor waren noch 16,7 Mio. Euro Gewinn erzielt worden. Das hohe Minus war von Porr Anfang Dezember per Gewinnwarnung angekündigt worden, als Bandbreite nannte man damals 70 bis 80 Mio. Euro Verlust.

Insgesamt standen 82 Mio. Euro Aufwendungen für außerplanmäßige Abschreibungen von Forderungen und Verlustvorsorgen aus CEE-Ländern, primär Ungarn und Rumänien, zu Buche, heißt es im Geschäftsbericht.

Auf operativer Ebene beim EBITDA blieb Porr 2011 mit 8,2 Mio. Euro gerade noch im positiven Terrain, 2010 hatte das Ergebnis hier noch 102,8 Mio. Euro betragen. Das EBIT drehte von 49,1 Mio. auf minus 43,1 Mio. Euro, das Vorsteuerergebnis (EBT) sank von 20,7 auf minus 85,7 Mio. Euro.

Die Produktionsleistung von Porr erhöhte sich im Vorjahr von 2,826 auf 2,906 Mrd. Euro, die Umsatzerlöse blieben mit 2,213 (2,218) Mrd. Euro stabil.

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