Porr trotz Baukrise im Halbjahr stabil

Trotz der anhaltenden Baukrise und der Turbulenzen an den Finanzmärkten hat sich der Baukonzern Porr im ersten Halbjahr stabil entwickelt und die Erlöse leicht steigern können. Die Produktionsleistung wuchs von 1,20 auf 1,29 Mrd. Euro, und die Umsatzerlöse legten von 955 auf 984 Mio. Euro zu.

Für das Gesamtjahr 2011 geht Österreichs drittgrößtes Bauunternehmen von einer Seitwärtsbewegung aus, bei günstiger Marktlage könnte das Leistungsvolumen auch leicht über Vorjahr liegen, erklärte der börsenotierte Konzern.

Operativ verbesserte Porr das Ergebnis (EBIT) von 6,9 auf 10,5 Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis (EBT) war mit -7,0 (-7,8) Mio. Euro aber weiter negativ, ebenso das Nettoresultat (Periodenergebnis) mit -6,7 (-5,6) Mio. Euro. Der Auftragsbestand verringerte sich im Jahresabstand von 2,59 auf 2,34 Mrd. Euro, wobei die neuen Order von 1,11 auf 1,18 Mrd. Euro leicht anwuchsen. Sowohl Produktionsleistung als auch Auftragseingänge entwickelten sich im Ausland dynamischer als im Inland.