Gehalts-Streit

PRO-GE-Chef Binder droht mit Streiks in Frühjahreslohnrunde

Gewerkschafter Reinhold Binder, Chef der PRO-GE, spricht von "rotzfrechen Angeboten" der Arbeitgeber. 

Hammer im Streit um die Gehaltsverhandlungen. Da die Kollektivvertragsverhandlungen in der Elektro-, Chemie- und Papierindustrie stocken, droht Gewerkschafter Reinhold Binder (PRO-GE) mit ersten Streiks, sollten die nächsten Verhandlungsrunden in der kommenden Woche keine Fortschritte bringen. Die Schuld sieht er bei den Arbeitgebern, die die Arbeitnehmerseite mit "rotzfrechen Angeboten" abspeisen wollen würden, obwohl es in der Industrie wieder bergauf gehe, wie er dem "Kurier" sagte.

Es geht um  118.000 Beschäftigte  

Die Elektronikindustrie, Chemische Industrie und Papierindustrie beschäftigen gemeinsam rund 118.000 Menschen. All diese Beschäftigte hoffen auf höhere Löhne in ihren Branchen, um die gestiegenen Lebenserhaltungskosten zu decken.

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