RWE bestätigt nach AKW-Einbußen im Quartal Prognose für 2012

Der deutsche Energiekonzern RWE, der rund ein Drittel an der Kärntner Kelag hält, kehrt nach der Atomwende noch nicht auf einen Wachstumskurs zurück. Nach Einbußen im ersten Quartal bestätigte der scheidende Vorstandschef Jürgen Großmann die Prognose, wonach sowohl das betriebliche Ergebnis als auch das nachhaltige Nettoergebnis 2012 wohl auf dem Vorjahresniveau liegen werden.

Die Abschaltung des AKW Biblis und das weiter schwächelnde Gasgeschäft drückten auf die Erträge. Bei einem um ein Prozent auf 15,6 Mrd. Euro gesunkenen Umsatz schrumpfte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 8,8 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro. Das nachhaltige Nettoergebnis fiel um 20 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro.

Damit traf RWE in etwa die Markterwartungen. Analysten hatten im Durchschnitt für das erste Quartal mit Erlösen von 15,782 Mrd. Euro gerechnet. Das EBITDA und das nachhaltige Nettoergebnis bezifferten sie genau mit 3,1 bzw. 1,3 Mrd. Euro.

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