SABMiller profitierte von Schwellenländern

Der Brauereikonzern SABMiller hat im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Nachfrage aus den Schwellenländern profitiert und mehr verdient als im Vorjahr. Vor Sonderposten hat der Gewinn um zwölf Prozent auf 3,8 Mrd. Dollar (2,94 Mrd. Euro) zugelegt.

Die Aktionäre erhalten je Anteilsschein mit 101 US-Cents eine um 11 Prozent gestiegene Dividende, teilte der weltweit zweitgrößte Brauereikonzern mit.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte auch dank der Integration von Foster's um 14 Prozent auf 6,42 Mrd. Dollar.

Unter dem Strich fiel der Gewinn wegen positiver Sondereffekte im vorangegangenen Jahr jedoch um mehr als ein Fünftel auf 3,27 Mrd. Dollar. Der Umsatz legte um zehn Prozent auf 34,5 Mrd. Dollar zu.

SABMiller verkauft sein Bier zum größten Teil in Wachstumsmärkten wie Lateinamerika und Asien und profitierte dort von der gestiegenen Nachfrage. Zum Konzern gehören Marken wie Pilsner Urquell, Grolsch, Tyskie, Miller sowie Foster's.

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