Schwaches Umfeld belastet NYSE Euronext

Der vor der Übernahme durch die Rohstoffbörse IntercontinentalExchange (ICE) stehende Börsenbetreiber NYSE Euronext kämpft weiter mit einem schrumpfenden Geschäft. Unter dem Strich ging der Überschuss im vierten Quartal 2012 von 110 Mio. auf 28 Mio. Dollar (20,7 Mio. Euro) zurück. Der Nettoumsatz gab im Vorjahresvergleich um 11 Prozent auf 562 Mio. Dollar nach.

Die Branche leidet schon länger unter schwachen Umsätzen. Das liegt vor allem daran, dass viele Anleger verunsichert sind und sich derzeit mit Aktiengeschäften zurückhalten, obwohl die Kurse zuletzt deutlich gestiegen sind. Nach der im Frühjahr 2012 gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse hatten die New Yorker ein Kostensenkungsprogramm aufgelegt. Bis 2014 sollen die Aufwendungen um 250 Mio. Dollar sinken. Im Dezember vergangenen Jahres hatte die IntercontinentalExchange ein rund 8,2 Mrd. Dollar schweres Übernahmeangebot für die NYSE Euronext auf den Tisch gelegt.

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