Schwäche der Dienstleister deutet auf Rezession in Euro-Zone hin

Nach der Industrie haben auch die Dienstleister im März schrumpfende Geschäfte vermeldet. Der Einkaufsmanagerindex für den Service-Sektor stieg zwar um 0,4 auf 49,2 Punkte, wie das Markit-Institut am Mittwoch mitteilte. Das Barometer verharrte damit aber unter der Marke von 50 Zählern, ab der Wachstum signalisiert wird.

"Damit fällt das Wirtschaftswachstum auch im ersten Quartal 2012 insgesamt negativ aus", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Sein Haus geht von einem Minus von 0,2 Prozent aus. Bereits Ende 2011 war das Bruttoinlandsprodukt 0,3 Prozent gefallen. Ab zwei Minus-Quartalen in Folge wird von Rezession gesprochen.

Die Service-Branche spürt in fast allen Ländern Gegenwind. In Deutschland liefen die Geschäfte so schlecht wie seit vier Monaten nicht mehr, in Irland verlor das Wachstum ebenfalls an Dynamik, während es in Frankreich eine Stagnation gab. Tief in der Krise stecken Italien und Spanien, auch wenn sich die Talfahrt ein wenig verlangsamte.

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