Sharp steigert Gewinn deutlich

Der japanische Elektronikkonzern Sharp punktet mit seinen Bildschirmen für Handys wie dem iPhone von Apple. Im ersten Geschäftsquartal kletterte der operative Gewinn um 55 Prozent auf 4,67 Mrd. Yen (33,9 Mio. Euro).

Fast die Hälfte davon entfiel auf die Sparte mit LCD-Bildschirmen, die in vielen Smartphones zum Einsatz kommen. Wie Insider sagten, produziert Sharp bereits Bildschirme für das neue iPhone 6, das im September auf den Markt kommen soll. Zudem habe Sharp die Mehrwertsteuererhöhung im April in Japan weniger zu spüren bekommen als befürchtet.

Sharp hat lange unter der harten Konkurrenz gelitten und stand am Rande des Kollaps. Die Firma sattelte von großen TV-Bildschirmen auf kleinere Displays für Smartphones und Tablet-PCs um. Zudem bescherten Kostensenkungen und umfangreiche Restrukturierungen dem Konzern im letzten Geschäftsjahr 2013/14 (bis Ende März) erstmals nach drei Jahren wieder einen Gewinn. Anders sah es dagegen beim südkoreanischen Wettbewerber LG Display aus. Beim weltgrößten Produzenten von LCD-Displays brach das operative Ergebnis im zweiten Quartal um mehr als die Hälfte ein. Zwar stieg die Stückzahl der gelieferten Bildschirme, aber der Durchschnittspreis der Produkte sank.

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