Siemens baut 15.000 Stellen ab

Sparprogramm

Siemens baut 15.000 Stellen ab

Laut Medienberichten vom Sommer sollen hierzulande rund 500 Jobs wegfallen.

Siemens-Chef Joe Kaeser schafft nach einer langen Zitterpartie Klarheit. Im Zuge des laufenden Sparprogramms würden 15.000 Stellen abgebaut, sagte ein Konzernsprecher am Sonntag auf Anfrage. Davon fallen rund 5.000 in Deutschland weg.

Von den im November 2012 von Kaesers Vorgänger, dem Österreicher Peter Löscher verkündetem Sparprogramm ist auch Siemens Österreich betroffen. Laut Medienberichten vom Sommer sollen hierzulande rund 500 Jobs wegfallen.

Über rund die Hälfte der weltweit 15.000 gestrichenen Jobs sei mit den Arbeitnehmervertretern bereits ein Interessensausgleich vereinbart. Über den verbleibenden Teil seien die Gremien bereits im Bilde, die Arbeitsplätze würden bis Herbst 2014 abgeschafft. Die Verhandlungen seien soweit abgeschlossen, Siemens wolle die grassierenden Spekulationen über das Thema nun beenden, sagte ein Konzernsprecher.

Die Zahlen kommen nur kurz nachdem die zuständige Personalchefin, die Österreicherin Brigitte Ederer, ihren Abgang bei Siemens verkünden musste. Von mehreren Seiten hatte es geheißen, das Verhältnis zwischen ihr und den Arbeitnehmervertretern sei belastet gewesen.