Sony Ericsson schwenkt ganz auf Smartphone-Kurs ein

Der Handy-Hersteller Sony Ericsson setzt künftig ganz auf Smartphones. Im kommenden Jahr werde die gesamte Produktion auf die Alleskönner-Handys ausgerichtet, teilte das Gemeinschaftsunternehmen der Japaner und Schweden mit. Sony Ericsson hatte zunächst nur zaghaft auf Apple's Markteintritt 2007 mit dem längst zum Verkaufshit avancierten iPhone reagiert.

Nicht zuletzt mit dem Schwenk auf Smartphones unter dem Google-Betriebssystem Android machte das Bündnis jüngst Boden gut. Im dritten Quartal fielen wieder Gewinne für das Joint Venture ab, dessen Zukunft zuletzt als ungewiss galt. Zu Berichten über ein Ende der Partnerschaft äußerte sich Sony Ericsson nicht.

Im dritten Quartal kehrte Sony Ericsson in die schwarzen Zahlen zurück. Mit einem Vorsteuergewinn von 31 Mio. Euro übertraf es die Konsenserwartungen von 27 Mio. Euro. Im vorangegangenen Vierteljahr stand noch ein Minus von 42 Mio. Euro in den Büchern des Unternehmens. Der Umsatz belief sich jetzt auf 1,6 Mrd. Euro.