Sony Ericsson verbucht nach schwerem Erdbeben in Japan Verlust

Der Mobiltelefonhersteller Sony Ericsson hat infolge des schweren Erdbebens in Japan rote Zahlen geschrieben. Im zweiten Quartal 2011 sei ein Verlust vor Steuern von 42 Mio. Euro erzielt worden, teilte das schwedisch-japanische Unternehmen mit. Im Vorjahresquartal war ein Gewinn von 12 Mio. Euro erzielt worden. Der Umsatz sank im zweiten Quartal 2011 um fast ein Drittel auf 1,2 Mrd. Euro.

Analysten hatten im Schnitt mit einem Vorsteuergewinn von 4,9 Mio. Euro bei einem Umsatz von 1,3 Mrd. Euro gerechnet.

Sony Ericsson erklärte weiter, wegen des Bebens sei die Zulieferung von Bauteilen eingeschränkt worden. Dennoch werde am Ausblick eines moderaten Wachstums des globalen Handy-Marktes in diesem Jahr festgehalten.

Das Joint Venture von Sony und Ericsson setzte im zweiten Quartal mit 7,6 Mio. Geräten knapp 31 Prozent weniger ab als ein Jahr zuvor (11 Mio.). Der Handyhersteller macht vorwiegend das Erdbeben in Japan für Probleme in der Lieferkette verantwortlich.