Telekom-Affäre - Hochegger gestern 11 Stunden lang einvernommen

Der Lobbyist Peter Hochegger, einer der Beschuldigten in der Telekom- und in der Buwog-Affäre, wurde am gestrigen Montag elf Stunden lang von der Staatsanwaltschaft Wien einvernommen. Die Befragung war erst am Abend um 21.00 Uhr beendet, sagte die Staatsanwaltschaft heute zur APA. Mehr wurde dazu nicht verraten - weder ob sich Hochegger kooperativ zeigte noch ob eine neue Einvernahme ansteht.

Vergangenen Mittwoch war bereits der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly acht Stunden lang von Staatsanwälten und Korruptionsermittlern einvernommen worden. Geleitet werden die Ermittlungen in der Telekom-Causa von Staatsanwalt Hannes Wandl.

Hochegger spielt eine führende Rolle bei dubiosen Zahlungen der Telekom und in der Kursmanipulationsaffäre. Der börsenotierte teilstaatliche Telekom-Konzern hatte 9 Mio. Euro an Hochegger überwiesen, für die bei einer internen Revision keine Gegenleistungen gefunden werden konnten. Der Verdacht auf Korruption wird geprüft.