UNIQA steigerte Embedded Value 2013 weiter kräftig

Die UNIQA Group hat auch 2013 den Embedded Value - die Bestandswerte der Versicherungsverträge inklusive künftige Erträge daraus - kräftig steigern können. Der Market Consistent Embedded Value (MCEV) wuchs um 45,4 Prozent auf 4,217 Mrd. Euro, der Bestandswert in Leben und Kranken (VIF) allein um 39,7 Prozent auf 1,703 Mrd. Euro, teilte die UNIQA mit.

Zum Anstieg der Werte beigetragen haben neben dem operativen Ergebnis auch die Kapitalerhöhung ("Re-IPO"), ferner das doch leicht gestiegene Zinsniveau im Vorjahr sowie eine sinkende Volatilität. Die von Analysten immer mehr beobachteten Embedded-Value-Größen werden von der UNIQA selbst für die Steuerung und Ausrichtung des Unternehmens speziell in der Sparte Lebensversicherung herangezogen.

Die Neugeschäftsmarge - als Kennziffer für die Profitabilität - stieg im Vorjahr von 1,5 auf 2,2 Prozent, für CEE sank sie 2013 aber von 6,9 auf 5,8 Prozent, sei damit jedoch weiter auf anhaltend hohem Profitniveau gelegen, wie betont wird. Für 2015 peilt man eine Neugeschäftsmarge von 2,3 bis 2,5 Prozent an, wozu auch Österreich deutlich beitragen soll: Hier verbesserte sich die Neugeschäftsmarge schon 2013 von 0,6 auf 1,9 Prozent. Nicht zufrieden ist man mit den weiterhin lediglich 0,7 Prozent Marge im Italien-Neugeschäft.

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