UNIQA verdiente 2012 etwas besser als erwartet

Der börsenotierte UNIQA-Vesicherungskonzern hat voriges Jahr etwas mehr Gewinn eingefahren als von Analysten erwartet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) lag mit 205,4 Mio. Euro über den im Schnitt prognostizierten 198 Mio. Euro. Und das Konzernergebnis übertraf mit 130,2 Mio. Euro ebenfalls die Vorhersage. Die Aktionäre sollen 25 Cent je Aktie an Dividende erhalten.

Nach dem durch Hellas-Abschreibungen geprägten Verlustjahr 2011 habe man "2012 das geschafft, was wir uns vorgenommen haben, das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung", erklärte CEO Andreas Brandstetter am Freitag in einer Ad-hoc Aussendung. Das EGT-Ziel für 2012 hatte seit Herbst auf 200 Mio. Euro gelautet, davor hieß es, man wolle zumindest die 141,8 Mio. EGT des Jahres 2010 übertreffen; 2011 war diese Kennziffer mit 322,3 Mio. Euro im Minus gelegen, das Konzernergebnis bei minus 245,6 Mio. Euro.

Nach der Rückkehr in die Gewinnzone soll für 2012 eine Dividende von 0,25 Euro je Aktie ausgeschüttet werden, dies werde dem Aufsichtsrat und der für Ende Mai geplanten Hauptversammlung vorgeschlagen. 2011 war die Dividende ausgefallen, und für 2010 waren 0,40 Euro/Aktie gezahlt worden.